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RAHDEN INNENSTADT

Projektwebseite zur Innenstadtentwicklung

Projektwebsite zur Innenstadtentwicklung

Das Projekt

Die historischen und teilweise denkmalgeschützten Gebäude verleihen der Rahdener Innenstadt einen ganz besonderen Charme. Dennoch sind mit der Zeit viele Plätze, Straßen und Gebäude in die Jahre gekommen.

Gestalten Sie mit!

Öffentliche und private Investitionen gehen Hand in Hand bei der Innenstadtentwicklung. Daher beteiligen sich Bund, Land und die Stadt Rahden über das Haus- und Hofflächenprogramm an der Modernisierung von Wohn- und/oder Geschäftshäusern innerhalb des Sanierungsgebietes.

Einige Rahdener Bürgerinnen und Bürger haben bereits von dem Förderprogramm profitieren können und ihre Gebäude modernisieren lassen. Sehen Sie sich die Veränderungen an. Schieben Sie die Balken in den Bildern, so können Sie Vorher und Nachher direkt miteinander vergleichen und lassen Sie sich für Ihr Haus inspirieren.

Wie Sie eine Förderung beantragen können und was Sie sonst noch wissen müssen, erfahren Sie unter Fördermöglichkeiten.

Abgrenzung Sanierungsgebiet
Before After Rahden 202Rahden 201
Before After katzengasse_nachherkatzengasse_vorher

Virtueller Stadtrundgang Innenstadt Rahden

Die Innenstadtentwicklung basiert auf einem städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), welches zugleich die Grundlage für die Aufnahme der Stadt Rahden in die Städtebauförderung bildet. Mit der Aufnahme in das Programm 2009 hat die Stadt Rahden mit der Umsetzung, der im ISEK entwickelten Projekte begonnen. Das vollständige ISEK finden Sie hier.

Die folgende Karte zeigt die einzelnen Projekte mit kurzen Erläuterungen. Fahren Sie mit der Maus über die Punkte und erfahren Sie mehr darüber, wie Rahden sich verändert hat und sich noch verändern wird.

Ziele der Innenstadtentwicklung

Das Sanierungsgebiet „Rahden-Innenstadt“ umfasst große Teile der Innenstadt.

Mit dem Sanierungsgebiet werden folgende Ziele verfolgt:

  • Stärkung der Wohnfunktion in der Innenstadt
  • Stärkung des Handelsstandorts Innenstadt
  • Beseitigung von Leerständen und Verbesserung der Marktfähigkeit von Wohn- und Gewerbeimmobilien
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Grünflächen

Die Ziele der Innenstadtsanierung sollen beispielsweise durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Bauliche Aufwertung des öffentlichen Raums
  • Ergänzung bzw. Umgestaltung der Möblierung im öffentlichen Straßenraum
  • Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr
  • Aufwertung von öffentlichen Grünflächen
  • Unterstützung privater Immobilieneigentümer bei Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand
  • Einrichtung eines Innenstadtfonds, mit dem organisatorische, bauliche und imagefördernde Maßnahmen gemeinsam mit privaten Akteuren durchgeführt werden.

Ihr Engagement ist gefragt!

Sie kennen Ihre Stadt am besten!
Daher bitten wir Sie um Unterstützung.

Ab dem 08. Mai 2021 haben Sie auf dieser Seite die Möglichkeit über Ideen für das ISEK abzustimmen, Maßnahmen zu kommentieren und zu bewerten oder auch ganz neue Vorschläge einzubringen. Der Fokus der Maßnahmen liegt neben der Innenstadt auf dem Schulzentrum.

Ziel des ISEK ist es, die unterschiedlichen Interessenlagen verschiedener Akteure zu einer gemeinsamen Gesamtstrategie zusammenzufügen. Dabei soll die lokale Bevölkerung aktiv in den Prozess eingebunden werden. Auf dieser Homepage können Sie sich über den aktuellen Bearbeitungsstand informieren und Ihre Ideen und Anregungen für das Konzept einbringen.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

Das Untersuchungsgebiet

Chronologie

Aufstellung Integriertes Stadtentwicklungs-konzept
Dezember 2009
Programmaufnahme
Aufnahme in das Programm „Aktive Stadtzentren“ der Städtebauförderung
April 2011
Umgestaltung Martktstraße
von März 2012
bis November 2012
20. März 2012
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten
20. Juni 2012
Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse
April 2014
Baumaßnahme Katzengasse
von August 2014
bis April 2015
Februar 2016
Baufertigstellung
Rathausumbau und -erweiterung
September 2019
Januar 2009
Beschluss Sanierungssatzung
Januar 2010
Auftakt
Auftaktveranstaltung Innenstadtentwicklung
20. März 2012
Veröffentlichung Wettbewerb
Veröffentlichung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs
25. Mai 2012
Preisgerichtssitzung
Juli 2012
Baumaßnahme Alter Markt
von April 2014
bis August 2015
April 2014
Baugenehmigung
für Rathausumbau und -erweiterung
März 2018
Baufertigstellung
Umgestaltung Kirchplatz

Fördermöglichkeiten

Gestalten Sie mit!

Öffentliche und private Investitionen gehen Hand in Hand bei der Innenstadtentwicklung. Daher beteiligen sich Bund, Land und die Stadt Rahden über das Haus- und Hofflächenprogramm an der Modernisierung Ihres Wohn- und/oder Geschäftshauses.

Wie Sie eine Förderung beantragen können und was Sie sonst noch wissen müssen, erfahren Sie hier:

  • Sanierung und Gestaltung von Gebäudefassaden
  • Sanierung und Gestaltung sichtbarer Dachflächen und deren Begrünung
  • Rückbau von Nebengebäuden wie Garagen und Schuppen sowie Mauern
  • Entsiegelung befestigter Flächen zur Schaffung von Grün- und Gartenflächen
  • Erneuerung historischer Einfriedungen und Stützmauern
  • Schaffung oder Verbesserung der Zugänglichkeit von Gebäuden

Die Förderung erfolgt über einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Höhe des Zuschusses beträgt 50% der förderfähigen Kosten. Je nach Maßnahme gibt es eine Obergrenze. Diese können Sie der Vergaberichtlinie entnehmen oder Sie sprechen uns direkt an.

  • Eigentümer
  • Erbbauberechtigte
  • Personen mit eigentümergleicher Rechtsstellung

Das Gebäude muss innerhalb des festgelegten Sanierungsgebiets liegen. Grundsätzlich ist ebenfalls zu beachten, dass die Städtebauförderung nachrangig gegenüber anderen Fördermitteln zu behandeln ist. Das bedeutet, sollte es für Ihr Vorhaben andere Fördermöglichkeiten geben, etwa über die kfW oder die NRW.Bank, müssen diese Fördermöglichkeiten genutzt werden. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht allerdings nicht.

Eine rückwirkende Förderung ist leider nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass die Arbeiten noch nicht angefangen haben dürfen, auch eine Beauftragung der ausführenden Firma oder Firmen darf noch nicht erfolgt sein. Die Beauftragung eines Planers und dessen Leistungen schließen eine Förderung allerdings nicht aus.

Die Arbeiten können beauftragt werden, sobald Ihnen ein Förderbescheid oder eine Modernisierungsvereinbarung vorliegt.

Die Arbeiten müssen von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Sollten Sie die Arbeiten dennoch selbst vornehmen wollen, können Sie für die Materialkosten von der Förderung profitieren. Beachten Sie bitte, dass auch in diesem Fall eine rückwirkende Begünstigung nicht möglich ist.

Die Förderung wird über einen Zuwendungsantrag direkt bei der Stadt Rahden beantragt. Dem Antrag sind weitere Unterlagen wie Kostenvoranschläge, Eigentümernachweis und ähnliches beizufügen. Sie können die DSK oder die Stadt Rahden gerne ansprechen und wir helfen Ihnen kostenlos bei der Zusammenstellung der Unterlagen und der Beantragung.

Eigentümer von Immobilien im Sanierungsgebiet können die Modernisierungskosten von der Einkommenssteuer absetzen. Bei der erhöhten steuerlichen Begünstigung können die Kosten bereits innerhalb von 12 Jahren vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Instandhaltungsmaßnahmen sind allerdings von dieser Regelung ausgenommen.

Damit Sie die steuerliche Begünstigung beim Finanzamt anerkannt bekommen, benötigen Sie eine Bescheinigung der Stadt Rahden über die umgesetzten Maßnahmen. Die Grundlage für eine solche Bescheinigung bildet eine Modernisierungsvereinbarung zwischen dem Eigentümer und der Stadt.

Die Prüfung und eine verbindliche Auskunft über die voraussichtliche Höhe der Steuervergünstigung obliegen dem zuständigen Finanzamt. Fragen zum Thema Steuern und steuerliche Vergünstigungen sollten Sie mit einem Steuerberater klären.

Die Modernisierungsvereinbarung muss von Beginn der Maßnahmen mit der Stadt abgeschlossen werden.

Eine Förderung kann pro Objekt nur einmal beantragt werden. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne, alle notwendigen Maßnahmen mit einem Förderantrag zu beantragen.

Sie können sich mit allen Fragen rund um eine Modernisierung, auch zur Ideenfindung, gerne an die DSK oder die Stadt Rahden wenden, selbstverständlich kostenlos.

Unsere Stadt soll schöner werden!! Helfen Sie mit!!

Ihnen fällt ein Projekt ein, das bisher nicht zur Sprache gekommen ist? Sie finden Rahdens Innenstadt fehlt etwas? Bringen Sie Ihre Ideen für Projekte wie Kunstaktionen, Begrünung, Möblierung oder was Ihnen sonst noch einfällt ein. Finanziert werden könnte Ihre Idee für Rahden über den Innenstadtfonds.

Der Innenstadtfonds setzt sich zu 50% aus öffentlichen und zu 50% aus privaten Finanzmitteln zusammen. Bund, Land und die Stadt Rahden zahlen für jeden Euro, der aus privaten Mitteln in den Innenstadtfonds eingezahlt wird, einen weiteren Euro in den Fonds. Zur Aktivierung der öffentlichen Förderung sind demnach private Mittel notwendig.

Es werden beispielsweise Projekte wie

Investitionsvorbereitende Maßnahmen

  • Analysen und Konzepte zur Umsetzung von investiven Maßnahmen
  • Umnutzungskonzepte für Leerstandsobjekte
  • Wettbewerbe
  • Beratung von Immobilieneigentümern

Investive Maßnahmen im öffentlichen Raum

  • Punktuelle Straßenumgestaltung (z. B. bauliche Gestaltung Eingangssituationen)
  • Ergänzende Beleuchtung
  • Ergänzung Stadtmobiliar (z. B. Bänke, Spielgeräte)
  • Begrünung
  • Beschilderungs-, Informations- und Leitsysteme
  • Kunstobjekte

Nicht-investive Maßnahmen

  • Aufbau Ladenflächendatenbank
  • Durchführung Ladenflächenmanagement
  • Informationsbroschüren für Eigentümer und Investoren
  • Runde Tische und Innenstadtforen
  • Qualifizierungsmaßnahmen für Unternehmen
  • Ergänzungsmaßnahmen Reinigungsintervall
  • Marketingaktionen und Veranstaltungen
  • Serviceoffensiven (z. B. Lieferservice, Gepäckaufbewahrungsangebote)

gefördert.

Ausgenommen sind Projekte oder Aktionen die ausschließlich der Gewinnerzielung dienen.

Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine und Bürgerinitiativen, Verbände, gemeinnützige Träger, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Es werden Investitionskosten, Sachkosten und Honorarkosten gefördert.

Anträge können schriftlich an die Stadt Rahden gerichtet werden. Dem Antrag sind Unterlagen der zu erwartenden Kosten, etwa über Angebotsabfragen, beizufügen. Die DSK und die Stadt Rahden helfen Ihnen gerne weiter.

Eine rückwirkende Förderung ist leider nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass auch eine Auftragserteilung an ein Unternehmen bereits die Förderung ausschließt. Planungsleistungen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Es gibt eine sogenannte Bagatellgrenze, die bei 200 € liegt. Dies bedeutet, dass ein Projekte oder eine Aktion mindestens Kosten in Höhe von 400 € verursachen muss, um von der Förderung profitieren zu können. Zum anderen ist die Förderung auf 10.000 €, also auf 20.000 € Kosten pro Projekt/ Aktion, begrenzt.

Sofern Sie sich für eine finanzielle Beteiligung am Innenstadtfonds entschließen, können Sie diese als Spende steuerlich geltend machen.

Zuwendungen für Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Kriminalprävention, Sport, Heimatpflege und Heimatkunde, traditionelles Brauchtum, bürgerschaftliches Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke können als Spende bescheinigt werden.

 Die Spendenbescheinigung wird Ihnen von der Stadt Rahden ausgestellt.

Die Stadt Rahden stellt eine entsprechende Spendenbescheinigung aus.

Galerie


Katzengasse

Before After


Glindower Platz

Before After


Kirchplatz

Before After Rahden 502Rahden 501


Alter Markt

Before After

Kontakt

Stadt Rahden

 
Sabine Buchal
Lange Straße 9, 32369 Rahden
Telefon: 05771 73-59
Telefax: 05771 73-62

E-Mail: s.buchal@rahden.de

DSK
Deutsche Stadt- und

Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

 
Laura Schäfer
Mittelstr. 55, 33602 Bielefeld
Telefon: +49 521 5848 64-37
Telefax: +49 521 5848 64-30
E-Mail: laura.schaefer@dsk-gmbh.de
Homepage: www.dsk-gmbh.de
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